Die elektrische G-Klasse ist am kommen

Mercedes bringt eine vollelektrische Version der G-Klasse auf den Markt. Jetzt gibt es die Computer–Anmiationen und die genauen Modellbezeichnungen.

Mercedes-AMG- Gellenwagen

Auf einem Branchenkongress Ende 2019 bestätigte Daimler-Chef Ola Källenius die elektrische Zukunft des G-Modells: “Es wird eine emissionsfreie EV-Version der Mercedes G-Klasse geben. In der Vergangenheit hatte es Diskussionen gegeben, das Modell einzustellen. So wie ich das nun sehe, ist der letzte Mercedes, den wir bauen, eine G-Klasse!” Nun wurde im Rahmen der Elektro-Strategie angekündigt, dass das Elektro-G Modell 2024 auf den Markt kommt.
Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass dieses Modell auf einer der neuen Elektroplattformen basieren wird, die 2025 eingeführt werden sollen. Das Modell wird zum ersten mal als Studie auf der Münchener IAA ausgestellt.

Die Bestätigung basiert auf eine Reihe von Spekulationen. So hatte das Unternehmen bereits 2017 die Baureihen-Bezeichnungen aller EQ-Modelle schützen lassen – darunter auch die Modellbezeichnung “EQG”. Seit dem 1. April 2021 haben die Schwaben sich auch die passenden Leistungsvarianten des EQG beim Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) eintragen lassen: EQG 560 und EQG 580. Heißt: Wie bei EQS und EQE wird es auch den Elektro-G in zwei Leistungs- und Batteriegrößen geben. Wann es soweit seien soll, weiß man nicht. Vermutlich nicht vor 2024 beziehungsweise mit einer Weltpremiere im Jahr 2023.

Ein Elektrmotor je Rad

Anfang des Jahres 2018 hatte der ehemalige Gouverneur von Kalifornien Arnold Schwarzenegger öffentlich Dieter Zetsche eine vage Zusage für die E-Version des G abgerungen, Deshalb sagte der damalige Geländewagenbesitzer Gunnar Güthenke zu „auto motor und sport“ (Heft 5/2018): “Tja, da haben wir jetzt wohl einen Entwicklungsauftrag. Zumindest würde sich die Konstruktion mit Leiterrahmen gut dafür eignen, die Batterien unterzubringen.” Da das Elektromodell des G ein echter Geländewagen mit entsprechenden Offroad-Eigenschaften sein dürfte, bietet sich ein Antrieb mit vier Elektromotoren an – einer für jedes Rad. Damit ist ein gezielter Antrieb der Räder möglich, auch die drei Differenzialsperren des traditionelle angetriebenen G-Modells lassen sich auf diese Weise simulieren.

Entwickler werden für das Unternehmen Mercedes gesucht

Übrigens: Bereits Mitte 2019 suchte der Automobilhersteller am Produktionsstandort der G-Klasse Entwicklungsingenieure für Energiemanagement und Ladesysteme im elektrischen Antriebsstrang der G-Klasse. Schon in der Beschreibung des Vorhabens sprach Daimler von der “Systemverantwortung … bis zu Serienreife”.

Auch das österreichische Unternehmen Kreisel demonstrierte Ende 2017 die Möglichkeiten der Mercedes G-Klasse. Neben dem Hummer H1 produzierten sie auch ein G-Klasse-Auto mit einem elektrischen Antriebssystem, bestehend aus zwei 490 PS starken Elektromotoren.

Optisch dürfte der Unterschied zwischen Mercedes G-Modellen und EQG nicht besonders groß sein. Als Vorlage könnte man das kastenförmige Design der kommenden GLB Elektroversion verwenden.

Quelle:  auto-motor-und-sport.de

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