Falsche ESP-Software bei Citan

MERCEDES CITAN WIRD ZURÜCKGERUFEN

Die erste Generation des Citan wird von Mercedes in die Werkstätten zurückgerufen, weil einige Autos über kein richtiges Elektronische Stabilitätsprogramm (ESP) verfügen. In ungünstigen Fällen wird dadurch die Funktionalität beeinträchtigt.

MERCEDES-CITAN.

Mercedes startet in Kooperation mit dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) einen Rückruf für den Mercedes Citan. Allerdings betrifft die notwendige Nachbesserung nur die erste Generation des Fahrzeuges. Schuldtragend ist das Elektronische Stabilitätsprogramm, dass der Konzern seinerzeit auf die Kastenwägen aufgespielt hat.

Das System ist übrigens nicht beschädigt. Es handelt sich ganz einfach um eine für das Auto unpassende Software. Laut dem Rückruf-Dokument, das das KBA unter dem Code 011386 (Hersteller-Index: C1KOMBISW) präsentiert hat, könne es dadurch „zu einem negativen Einfluss auf die Funktionalität kommen“. Ob eine Kontrolle des Rückrufs von Nöten ist, wird vom KBA momentan noch ermittelt. Vorfälle mit Sach- oder Personenschäden sind derzeit nicht bekannt.

Das Problem löst ein Software-Update

Die Stückzahl der betroffenen Fahrzeuge ist überschaubar: Weltweit betrifft der Rückruf 210 Kraftfahrzeuge aus dem Produktionszeitraum 12.08.2012 bis 9.07.2015. Darunter sind auch 86 Fahrzeuge in Deutschland betroffen. Die Kontaktierung der PKW-Halter erfolgt schriftlich – mit dem Aufruf zum Werkstattbesuch, infolgedessen eine Software-Aktualisierung durchgeführt wird. Genaue Details über die Dauer des Werkstattaufenthalts liegen nicht vor. Mehr als eine Stunde müssen die Autobesitzer aber höchstwahrscheinlich nicht einplanen.

Quelle: auto-motor-und-sport.de

Autorin: Sophie Pixis

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